Eine Anwendung aus dem Alltag Man kennt das ja, oftmals denkt man sich beim Lernen bestimmter Dinge: "Wozu brauche ich das eigentlich, wozu lerne ich das?" Gerade bei der Mathematik sieht man oft in verzweifelte Gesichter. Natürlich kommt es vor, dass man bestimmte Dinge wirklich nicht benötigt, aber hier ist einmal eine Anwendung des Satz des Pythagoras aus dem Alltag.
Ihr wollt zum Beispiel ein Badminton-Netz aufstellen. Weil das Netz ja gespannt wird, müssen die Pfosten, die das Netz halten, durch Fäden gestützt werden. Auf einem Beilagezettel von dem Badminton-Netz steht, damit die Fäden durch die große Kraft der Spannung nicht reißen, müssen sie mindestens 2 Meter von dem Pfosten entfernt in den Boden gesteckt werden. Du willst nun also los und solche Fäden kaufen. Damit du nun aber nicht zu kurze Fäden kaufst, könntest du dir mit Hilfe des Satzes vom Pythagoras die Mindestlänge der Fäden ausrechnen. Die Pfosten selbst sind 1,3 Meter hoch.
Also rechnen wir die Mindestlänge mit Hilfe des Satzes von Pythagoras aus:
(Mindestlänge des Fadens)² = (Höhe des Pfostens)² + (Mindestabstand)²
Ergebnis wäre also: Die Fäden müssten mindestens 2,4 Meter lang sein. Dies wäre ein sehr triviales Beispiel, aber es ist auch auf andere Bereiche übertragbar. Bei einem Badminton-Netz ist es nicht so ausschlaggebend, ob das Seil nun etwas zu kurz ist oder nicht, es kann sein, dass es auch hält, wenn es etwas zu kurz ist. Aber man stelle sich vor, ein Brückenpfeiler soll durch Stahlseile gestützt werden, da kann ein kleiner Rechenfehler tödlich enden. Siehst du, Mathematik kann sogar leben retten, wer hätte das gedacht ;)
Damit du dein schönes Wissen nicht vergisst, sondern es dir gut einprägst, solltest du gleich im Anschluss die zehn Übungsaufgaben rechnen! |